Ob mündlich oder schriftlich: Nach der Rückkehr möchte die Schulleitung einen Bericht über die Klassenfahrt bekommen. Möglicherweise verfasst ihn einer der mitgefahrenen Lehrerinnen und Lehrer und gibt, wenn der Bericht öffentlich gemacht wird, so seinen Kollegen wichtige Tipps und Anregungen. Pädagogisch sinnvoll ist es freilich, auch die Schulklasse selbst aktiv werden und Resümee ziehen zu lassen.

In welcher Form dies geschehen kann, hängt von Art und Inhalt der Projekte ab, die auf dem Programm der Klassenfahrt standen. Wurden beispielsweise während Exkursionen von den Schülerinnen und Schülern viele Fotos geschossen, liegt die Präsentation in einer Fotoausstellung, einer Diashow oder einer Präsentation im Internet nahe. Besuche von Museen oder Gedenkstätten können im Kunstunterricht oder im Geschichtsunterricht nachbereitet und zu einer Dokumentation zusammengefasst werden. Begegnungen der Klasse mit besonderen Menschen, Landschaften oder Ereignissen sind gefundene Themen, die die Lokalzeitung interessieren. Vielleicht wagen sich die Schüler auch daran, lokale Speisen ihres Aufenthaltsortes auf einem Abschlussabend nachzukochen und ihren Eltern, Lehrern und Schulleitern zu präsentieren: Es muss nichts Exotisches sein – Maultaschen, Pickert oder vegetarische Spezialitäten kennt auch nicht jeder.

Im Idealfall bestand das Ziel der Klassenfahrt darin, eine Zeitung zu machen oder ein Video zu erstellen. Dann ist das Material bereits gesammelt und weitgehend gesichtet und kann mit vergleichsweise geringem Aufwand in Form für eine perfekte Präsentation gebracht werden und je nach Bedarf einzeln kopiert, für alle vervielfältigt oder ins Internet gestellt werden. Wichtig bei der Nachbereitung ist, dass die Projektorientierung der Klassenfahrt und die Aufgabenverteilung beibehalten wird: So trägt die Methodik und die Atmosphäre der Fahrt auch noch im Klassenzimmer Früchte.